Wandern

Wandergruppe

Die Wanderungen finden jeweils am ersten Freitag im Monat statt. Gewandert wird bei jedem Wetter. Vorgesehen sind Tageswanderungen von ca. 3 bis 5 Stunden mit Einkehr. Der jeweilige Treffpunkt und die genaue Abmarschzeiten werden rechtzeitig bekannt gegeben. Die Durchführung der Wanderungen organisiert Frau Käthe Ehrhard. 

was bisher geschah..

Bei der Fusion der Vereine DJK Ziegelhausen und FC Ziegelhausen-Peterstal vor nunmehr schon
15 Jahren stellte sich auch die Frage, in welcher Weise die “Integration” der jeweiligen Vereins-Mitglieder über das reine Fußballgeschehen hinaus gefördert werden könne.
Im Blickpunkt standen hierbei nicht nur die nicht mehr fußballtauglichen Kämpen, aber auch deren Anhang und Freunde und Gönner des Vereins. Vor diesem Hintergrund und unter Berücksichtigung der mehr oder weniger noch vorhandenen körperlichen und geistigen Fähigkeiten bildete sich eine Seniorenwandergruppe unter der strengen Hand von Käthe Ehrhard.
Und los ging´s:Jeden ersten Freitag im Monat wurden die Wanderschuhe – von hochalpin bis zum leichten Joggingschuh – geschnürt und die selektiven Wegstrecken in Angriff genommen. Diese führten uns von leichten Märschen rund um Ziegelhausen bis zu “süffigen” Touren in die Pfalz, ja sogar hinunter bis ins französische Elsass. Als Highlight  bleibt allen Dabeigewesenen die Kraxeltour durch die Wolfsschlucht bei Neckargerach hoch in den Winterhauch. Gewandert wurde immer, ob Sommer oder Winter, Sonne oder “Sauwetter”; da blieb oft kein Hemd trocken, ob schweiß- oder regendurchnässt.
 
Umgezogen wurde sich mitunter im Lokal vor dem geselligen Teil, ja sogar schon mal in der Lobby eines auf dem Wege liegenden Rathauses.Gut, in letzter Zeit wurden die Wege dem Alter und dem doch fortgeschrittenen Verschleiß der Gehwerke angepasst. Dafür blieb unterwegs mehr Zeit zum Atmen und zu intensiveren Gesprächen von “wescht noch” und Rückblicken auf glorreiche Fußballerlaufbahnen, aber auch das aktuelle Tagesgeschehen sowohl von Ziegelhausen als auch das der hohen Politik blieb nicht außen vor.
 

Käthe Ehrhard

Organisatorin

Trainingszeiten:

Jeweils am ersten Freitag im Monat

Kontakt

Frau Käthe Ehrhard

Berichte

Oktoberwanderung 2026

Auf geht’s in die Pfalz – im Schatten der Deutschen Bahn

Zur geplanten Abfahrt um 8.24 Uhr trafen fünf Wanderinnen und ein Wanderer in Schlierbach ein. Die Abfahrt der S2-Bahn verspätete sich um 5 Minuten. Dies sollte aber nicht die einzige Verspätung an diesem Tag sein. In Mannheim fuhr die Bahn dann pünktlich los. In Ludwigshafen musste eine verspätete Regionalbahn vorgelassen werden. Im nu hatten wir ca. 8 Minuten Verspätung. Das rächte sich in Neustadt-Böbig. Unsere Bahn nach Bad Dürkheim sahen wir nur noch von hinten. Also warten und 30 Minuten später fahren. Fazit: Wenn man einen verspäteten Zug vorlässt, hat der zweite Zug auch Verspätung und es „freuen“ sich umso mehr Fahrgäste.

In Bad Dürkheim angekommen ging es über den „Wurstmarktplatz“ zur Michaeliskapelle. Hier verwöhnte Harald die Damen mit Sekt und Gebäck. Unserem Mitwanderer Bruno wurde anschließend über WhatsApp zum Geburtstag, mit einem Ständchen vom reinen Frauenchor, gratuliert. Sehr stimmungsvoll ging es nun auf den Weg nach Kallstadt. Gegen 12.30 Uhr erreichten wir unser Ziel, die Winzerstube Weick. Was hier die Speisekarte hergab verursachte leichte Probleme. Was soll man Essen, von Pfälzer Spezialitäten über Wild und Fisch wurde alles angeboten. Abgerundet wurde das Ganze mit leckeren Weinen. Auch der Nachtisch ließ keine Wünsche offen. Die daheimgebliebenen Wanderer/innen verpassten exzellente Speisen.

Frisch gestärkt begab man sich auf den Rückweg. Der Bus nach Bad Dürkheim war pünktlich. Auch die Regionalbahn nach Neustadt startet nach Fahrplan. Doch kurz vor Deidesheim kam die Durchsage: „Alles austeigen, die Fahrt endet hier, Ersatzverkehr nach Neustadt ist eingerichtet“. Von einem Schienenersatzverkehr war aber leider nichts zu sehen. Nach kurzen Überlegungen wollte man nach Bad Dürkheim zurück und über Freinsheim nach Hause fahren. Kaum saßen wir in der Bahn kam die Information, dass der nächste Zug wieder nach Neustadt fährt und die Ziegen wieder eingefangen wurden. Also nochmals die Bahn und das Gleis wechseln. In Neustadt-Böbig erfolgte der Umstieg in die S-Bahn und es ging nach Hause. Der geplante Besuch bei den „Haiselscher“ in Neustadt viel, dank der Bahn, leider aus. 

Die Novemberwanderung ist für die südlichen Gefilde Heidelbergs geplant.

H.+H.J.

Septemberwanderung 2026

Es ging von den Drei Eichen zur „klappernden Weiche“ nach Leimen

Die ersten Wanderer-/innen stiegen um 8.18 Uhr in der Schweizertalstrasse in den Bus 34 ein. Bis zur Neckarschule war die Gruppe dann komplett. Am Bismarckplatz stiegen wir in den Bus 39 um und fuhren bis zur Haltestelle `Drei Eichen`, unsere Endstelle. Bei herrlichem Wanderwetter legten wir die ersten Kilometer zurück. An der Waidhaushütte gab es unsere obligatorische Sektpause. Dieses Mal verwöhnte uns Sylvia mit prickelndem „Saft“ und „feurigem“ Gebäck. Auch an dieser Stelle nochmals vielen Dank an Sylvia. Frisch motiviert ging es weiter. Eigentlich war diese Wanderung sehr harmonisch, wenn nur nicht diese Kreuzungen ohne Schilder wären. Es kam wie es kommen musste, es wurde nämlich der falsche Weg eingeschlagen. Dieser führte schon bergab, bis der Ruf „Stopp“ durch den Wald schallte. Wir durften zur „Strafe“ den Berg wieder aufwärts gehen und dass bei steigenden hochsommerlichen Temperaturen. Die vermeintlichen Falschgeher verhielten sich nun ruhig und ohne weitere Probleme kamen wir unserm Ziel näher, das Gasthaus Dioni in Leimen. In der Nachbarschaft die „klappernde Weiche“. Im Lokal wurden griechische Spezialtäten serviert. Zum Start gab es einen leckeren Ouzo, der leicht den Magen öffnete. Gut gestärkt machten wir uns auf den Heimweg. Mit Straßenbahn und Bus kamen alle gesund zu Hause an.

Im Oktober soll unser Ziel Kallstadt in der Pfalz sein.

H.+H.J.

Augustwanderung 2026

Vom Langen Kirschbaum nach Wilhelmsfeld
Der Startschuss fiel um 9.10 Uhr an der Neckarschule mit dem Bus 34. An der Haltestelle Schweizertalstraße stiegen die letzten Wanderer ein und die Gruppe war für heute komplett. Am Langen Kirschbaum verließen wir den Bus. Strammen Schrittes ging es dann los. Vorbei an der Geigersheide zum Holzapfelbaum. Hier war die obligatorische Rast eingeplant. Diese Mal wurden wir von Reinhard verköstigt. Mit dem prickelnden, adligen Getränk und Gebäck kamen wir auch dieses Mal auf unsere Kosten. An dieser Stelle nochmals vielen Dank Reinhard. Beim Weitermarsch lag plötzlich ein neuer Duft in der Luft. Es begann ein Rätselraten was das für ein Duft sein könnte. Es kann von keinem Wildschwein kommen, der Duft war viel eleganter. Die ersten Tipps kamen und Bruno Banani war der Favorit. Es kam aber anders. Einer unserer Mitwanderer hat ein neues Parfum. In Zukunft duftet es nach Dior. Der Weg ging nun weiter nach Wilhelmsfeld über die „Kaiserin Sissy Promenade“. In Wilhelmsfeld angekommen, war dann eine große Gefahrenquelle zu meistern, man musste das „Autobahndreieck“ überqueren. Auch dieses Hindernis wurde mit Bravour bewältigt. Nun ging es die Bergstraße entlang zu unserem heutigen Ziel, das Gasthaus „Talblick“. Nachdem jeder mit kulinarischen Köstlichkeiten, Favorit waren Matjes, gesättigt war, begann der gemütliche Teil. Jeder steuerte einen Punkt zum gemütlichen Ausklang bei. Das Fazit an diesem Tag: kurze Wanderung und langer, gemütlicher Ausklang.
Die Septemberwanderung soll in die Heimatstadt von Boris Becker gehen.
H.+H.J.

Juliwanderung 2026

Von Wiesenbach nach Meckesheim
Elf hitzeresistente Wanderer und -innen trafen sich, nach individueller Anreise, um 9.30 Uhr am Sportplatz in Wiesenbach. Dort wurden wir schon von unserem heutigen Reiseführer Otmar und seiner Frau Rita erwartet. Otmar erklärte uns zunächst die Route, wobei das Augenmerk auf viel Schatten und wenig Steigung lag. Zunächst ging es, wie voraus gesagt los. An der Hirschklingenhütte wurde unsere „medizinische“ Pause eingelegt. Otmar servierte Sekt, mit und ohne Alkohol, sowie Gebäck und Saft. Jeder kam auf seine Kosten. Danke Otmar. Frisch gestärkt ging es weiter. Aber irgendwie hat sich die Landschaft über Nacht verändert. Der ebene Weg ging immer leicht bergauf. Auch die Bäume haben ihre schatten spendende Blätter teilweise verloren. Es half aber nichts, es musste weiter gehen. Als wir zum Ortsrand von Meckesheim kamen stimmte die Wegbeschreibung wieder, die Sonne blickte auf uns ohne pardon herab. Einige Wanderer -innen bekamen schon leichte Probleme. Aber nichts desto trotz wurde unser Ziel, ohne Verluste, das Gasthaus Lamm erreicht. Zunächst standen alkoholfreie Getränke ganz oben auf der Bestellung. Doch nach und nach löste sich die Verkrampfung und der Hunger stellte sich ein. Die Heimfahrt verlief für alle zur Zufriedenheit. Alle haben diese Wanderung aber unbeschadet überstanden. Es standen genug Autos zur Verfügung und keiner musst zum Bahnhof laufen. Immerhin legten wir an diesem Tag ca. 9 km zurück. Es ist übrigens angedacht, die nächste Wanderung in Grönland durchzuführen.
H.+H.