WANDERGRUPPE

Die Wanderungen finden jeweils am ersten Freitag im Monat statt. Gewandert wird bei jedem Wetter. Vorgesehen sind Tageswanderungen von ca. 3 bis 5 Stunden mit Einkehr. Der jeweilige Treffpunkt und die genaue Abmarschzeiten werden rechtzeitig bekannt gegeben. Die Durchführung der Wanderungen organisiert Frau Käthe Ehrhard. 

Berichte

03/10/2019

Oktoberwanderung

Ja, was war denn heute los? Fragten sich lediglich fünf "Stück" Teilnehmer um 8.50 Uhr am Bahnhof in Schlierbach. War das Wetter nicht passend oder war das warme Bett schlichtweg reizvoller als der Marsch in den grauen Tag.
Also machten sich die Unentwegten solo auf den Weg, d. h. zunächst mit der S-Bahn nach Heidelberg, von dort mit dergleichen nach St. Ilgen, um von dort per pedes das Tagesziel, Wiesloch, anzupeilen. Eindrucksvoll immer wieder die "City" von St.Ilgen, diese hinter uns lassend ging es dann durchs freie Feld, mal nach links, mal nach rechts, es zog sich hin, voraus die zwei Mädels und im gebührenden Abstand die drei Herren der Schöpfung.
Niemand kam abhanden und so erreichten wir pünktlich zur Mittagszeit "Schmitt's Restaurant", den alten Schlachthof von Wiesloch.
Hier klärte sich dann auf was wir schon vermutet hatten: Irritationen bezüglich der Terminabsprache führten dazu, dass das "Bergvolk" - bekanntermassen der Zeit immer etwas voraus - wohl schon die Winterzeit einprogrammiert hatte und deswegen eine Stunde später am Abfahrtsort erschien. Tapfer wie sie nun mal sind, machten sie sich allein auf den Weg und stießen exakt eine Stunde später zu uns.
Die Frotzeleien bei Speis und Trank kann jeder nachvollziehen, gleichwohl, in bester Laune traten wir die Rückreise an.
Auf den ursprünglich geplanten Marsch über Altwiesloch, Schatthausen, Gauangelloch, Gaiberg und abwärts über Schlierbach haben wir in Anbetracht des schlechten Wetters verzichtet.

 

KK

05/09/2019

Septemberwanderung

Der Sommer hat sich langsam verabschiedet, die heissen Tage sind vorüber und der Herbst naht raschen Schrittes.

So beflügelt ging es am Köpfel los, den Mausbachweg entlang, dieser markiert mit roten Tütchen - nein, keine Wegzeichen - vielmehr gefüllt mit Hinterlassenschaften geliebter Vierbeiner.

So fanden wir auch locker den Weg hoch zum Philosophenweg und dann weiter him zum Fuchsrondell, um von dort den herrlichen Blick auf " die Vaterlands Schönste " zu geniessen. So romantisch eingestimmt ging es dann an den Hängen des Heiligenbergs weiter auf Handschuhsheimer Gebiet, entlang an teils gepflegten, teils verwilderten Gärten vorbei, um letztendlich steil abwärts nach Heidelbergs nördlichstem Stadtteil

zu gelangen.

Über die Handschuhsheimer Felder, verlockend der Zugriff auf Tomaten und Gurken, vereinzelt konnte dem doch nicht widerstanden werden, erreichten wir letztendlich unser Tagesziel, die " Olive ".

Wie immer ein lustig gemütlicher Ausklang und allseits zufriedener Heimreise.

KK

04/07/2019

Juliwanderung

Mal wieder war Neckargemünd Ausgangspunkt der Wanderung. Vom dortigen Hanfmarkt marschierten wir flotten Schrittes ein kurzes Stück der Elsenz entlang, dann über den Mühlrain hoch und am Waldrand des Hollmuths weiter bis hin zum Grillplatz auf halber Strecke. Dort waren die tüchtigen Männer des Forstes beim Baumfällen, völlig unsachgemäß allerdings, wie unsere Experten feststellten.

Die angenehme Kühle des Waldes wich dann einer drückenden Schwüle beim Abgang in das ländliche Wiesenbach und beim Marsch durch den romantischen Ortskern der Gemeinde, dem Beginn des Kraichgau`s, wohin schon vor langer Zeit die Römer die Zivilisation brachten.

Aber dann das Highlight des Tages: 

“ Die Simons “ hatten geladen und boten jedwede Art von Durstlöschern und deftige Speisen. Doch nichts ging über Rita`s Kuchen ob, Himbeer- oder Aprikosetorte, einfach eine Augenweide und himmlicher Gaumenschmaus.

Allerdings - die Handy- und Smartphonefreaks kamen mangels Netz in Nöten. Es ist noch nicht allzu lange her, dass in Wiesenbach Brieftauben im Einsatz waren.......

Und um nicht zu vergessen: Ein VIP Gast überraschte uns, Reinhold, Mitbegründer und Frontman der legendären Bachkapelle gab sich die Ehre. Übrigens, er klärte einen weitverbreiteten Irrtum auf: der Name Bachkapelle erinnert nicht an den Gründungsort, die Steinbach, nein, er geht zurück auf das ursprüngliche Liedgut der Band, konzertante Weisen von Johann Sebastian Bach.

Da dies bei den diversen Auftritten nicht immer gut ankam, passte man sich schrittweise den Wünschen ihrer Fan`s an. Heute ist die Bachkapelle weit über die Grenzen Ziegelhausens bekannt.

Fazit: Ein toller Tag und nochmals herzlichen Dank an Rita und Otmar!!!

KK

02/05/2019

Maiwanderung

Winterlich kalt war es oben am Königstuhl, dem Ausgangspunkt zur Wanderung in den Mai.

Die langen Unterhosen - Nato oliv - hätten hier noch dienlich sein können.

Gleichwohl, es ging flotten Schrittes den Königstuhlkamm entlang gen Osten hin zur Hohler Kästenbaumhütte. Dort verwöhnte uns " Kamerad Alex "  im Namen seiner geliebten Gattin mit einem Sektempfang: Das Geburtstagskind war leider  verhindert, ja, die Wehwehchen der Jahre...

Fröhlich stimmuliert nahmen wir nun den alpinen Abstieg nach Schlierbach in Angriff, diesen von den Einheimischen unserer Gruppe als erholsamst gelobten, zwar nicht von der Sonne verwöhnten Stadtteil.

Schnell waren wir hindurch, querten die Brücke ins sonnige Ziegelhausen,  um dann im " Lamm ", abgeschirmt von den übrigen Gästen, bei kulinarischen Feinheiten den Tag ausklingen zu lassen.

 

KK

04/04/2019

Aprilwanderung

Los ging es diesmal am Haarlass, dem legendären First-Class-Hotel früherer Zeiten, in dem viele Promis abstiegen.

Wer erinnert sich noch an Joe Walcott, einst Boxweltmeister, welcher sich dort auf seinen Kampf gegen unseren Hein-ten-Hof in Mannheim vorbereitete? Lang ist's her...

Nach kurzem Gedenken ging es dann am Neckar entlang, unterm Stauwehr und der Heuss-Brücke hindurch, weiter am Neckarvorland, hüpfend die Hinterlassenschaften der Gänse querend.

Der Vorbeimarsch am Klinikum bot reichlich Gelegenheit die einzelnen Krankheitsgeschichten zu erörtern, jäh unterbrochen vom Gebrüll der Löwen beim Tiergarten und der Anmut der zahlreichen Flamingos. Die kurze Rast dort bot genug Diskussionsstoff für tolle Vorschläge zur besseren Verkehrsanbindung des Klinikums:

Neben den bisher schon bekannten irrwitzigen Varianten waren wir uns einig als weitere Alternative die Unterwasserquerung des Neckars mittels U-Boot anzuregen.

Einkehr und Abschluss im "Hendsemer Löb", fest in Balkanhand, mit exquisiter bis rustikaler Speisekarte.

Alle waren's zufrieden und konnten dem Wochenende frohgemut entgegensehen.

PS Freudig begrüßt wurde "Neuwanderer" Götz, der sich in unserer Mitte sichtlich wohl fühlte.

KK

28/02/2019

Märzwanderung

Der Himmel weinte, als er die ausgedünnte Schar “ der Härtesten der Harten “ am Bahnhof in Schlierbach sah. Doch schon während der Fahrt nach Hirschhorn hatte der Herrgott wohl Erbarmen mit seinen zehn getreuen Schäfchen, denn im Hessischen legte sich der Regen.
Nach Querung des Neckars - bald wieder im Badischen - ging es dann flotten Schrittes neckarabwärts, dem Ziel, die Vierburgenstadt Neckarsteinach entgegen.
Auf halber Strecke versorgte uns Käthe wieder mal mit einer Überraschung: Pünktlich um 11.11 Uhr kredenzte sie uns Berliner verbunden mit magenfreundlichem Verdauerle.
So gestärkt legten wir uns dann wieder mächtig ins Zeug, im Eilschritt durch Neckarhausen, mit einem Tempo, welches die Gruppe meilenweit auseinanderzog. Immerhin - die Letzteren erfuhren von unseren Experten eine Kurzfassung der hiesigen Fauna und Flora, von Bärlauch über Biber und Flussbewohnern, geeignet zur Weitergabe an die Enkelkinder, denen dieses Wissen im heutigen modernen Schulunterricht oft verwehrt bleibt.
Mittag dann im Gasthaus zum Schiff in Neckarsteinach, dessen Qualität von Speis, Trank und Service einfach vorzüglich ist, genau wie unsere gepflegte Unterhaltung...
Derart beglückt ging es dann auf die Heimreise, mit dem Bus nach Ziegelhausen.

KK

06/09/2018

Septemberwanderung

Nach dem Frühgottesdienst trafen wir uns vor der alten katholischen Kirche, um von dort aus den Weg nach Kleingemünd in Angriff zu nehmen.
Nach intensiver Diskussion über die beste Strecke - Schönauer Straße ( Speismauer ) oder Leinpfad - entschied man sich schlussendlich für den letzteren.
So ging es dann unter Führung von Helmut im Gänsemarsch, den Tretminen ausweichend den Neckar entlang, die Münchelstrasse hoch und den Bingheimer Lochsteig weiter dem Ziel entgegen. Auf ebener Strecke und wieder bei Puste hatte nun jeder Gelegenheit ausgiebig seine zunehmenden Gebrechen zu schildern - Erkenntnisse, welche selbst medizinisch Geschulte in Staunen versetzt hätte.
An der Rothsnasenhütte angekommen genossen wir nicht nur den wunderschönen Blick auf Neckargemünd, Jungspund Harald überraschte uns zudem anlässlich seines Geburtstages mit einem lockeren Umtrunk; der Dank mit einigen musikalischen Vortägen war ihm gewiss ( selbst die Vögel im Walde hörten auf zu zwitschern... ).
In munterer Stimmung ging es dann abwärts durch Kleingemünd hin zum Ristorante beim Tennisclub. Bei Speis und Trank wurde wie immer die aktuelle Lokal- und Weltpolitik diskutiert, adäquate Lösungen jedenfalls gäbe es aus unserer Sicht zuhauf.
Ja, zurück zu den banalen Dingen des Alltags: Otmar berichtete mal wieder aus seiner aktiven erfolgreichen Anglerlaufbahn, von einer Schleie, welche - schon ausgenommen - noch vom Tisch gesprungen sein soll. Günter setzte dem noch einen drauf, obwohl Passivangler, indem er erzählte wie ihm ein zerstückelter Aal aus der heißen Pfanne hüpfte.
Viel gelacht, gut gegessen, traten wir frohen Mutes die Heimreise an.

KK

02/08/2018

Augustwanderung

Bei brütender Hitze trafen sich nur die " Härtesten " am Köpfel. Über die noch kühle und schattige Mausbach ging es dann hoch zum Philosophenweg und diesen entlang vorbei an der Moltkehütte und weitèr hinab bis zur Odenwälderhütte. Der kurze und schweisstreibende Aufstieg hinauf zum oberen Philosophenweg bereitete zwar einige Schwierigkeiten, der Ausblick allerdings auf die Heidelberger Altstadt " des Vaterland's Schönste ", immer wieder beeindruckend wie schon zu Merian's Zeiten.
Nach Erreichen der Bismarcksäule und über den Anstieg zum Bismarcksäulenweg hoch zur Mönchberghütte dann der Blick in die Moderne, das allmählich zugebaute Neuenheimer und Handschuhsheimer Feld.
Ausgetrocknet und nach Flüssigem lechzend ging es dann schnurgerade durch den engen Leinengrube- und Rosenpfad und den Hainsbachweg zum Tagesziel, dem Ristorante " La Locanda 26 " in der Steubenstrasse.
Übrigens: dies war das ehemalige Café des Ziegelhausener Urgesteins und früheren Jugengleiter der TSG, Fritz Utz.
Den Heimweg gestalteten die Wanderfreunde in Anbetracht der Hitze jeweils individuell.
 

KK

31/05/2018

Juniwanderung

Ein wunderschöner 1. Junitag wie geschaffen um "Helden zu zeugen", erwartete uns in Neckargemünd, wo sich ein rundes Dutzend Weiblein und Männlein im dortigen Stadtkern traf.
Von hier ging es dann los, zunächst ein Stück der Elsenz entlang, am Mühlrain hoch und über den Viehweidenweg an der Grenze des Bannwaldes - dessen Sinn schon in früheren Berichten erläutert wurde ( zurück zum Urwald ) - weiter in Richtung Wiesenbach.
Eine freudige Überraschung bereitete uns dann Jungwanderin Anita bei der Grillhütte am Hollmuth: Ein Sektumtrunk zu ihrem halbrunden Geburtstag erfreute die Wanderschar, so dass es so " aufgebretzelt " weiter zügig in Richtung Wiesenbach ging, der neuen Heimat des Ziegelhäuser Altadels Simon. Diese ließen es sich nicht nehmen, uns die Schönheiten Wiesenbachs im Rahmen einer Ortsbegehung anschaulich zu machen.
Derart aufgerüstet mit neuem Wissen bedurfte es dringend des Aufbaus der körperlichen Kräfte. Die Gartenwirtschaft des dortigen Griechen bot hierzu reichlich Gelegenheit, wenngleich die Rieslingtrinker ihren Durst mit griechischen Weinen stillen mussten. Gleichwohl, zumal als " Special Guest " der Frontman der Ziegelhausener Bachkapelle, Reinhold, die Gesellschaft beglückte, was letztendlich mit dazu beitrug die Stimmung zu steigern und die angriffslustigen Schmeissfliegen aus Nachbars Misthaufen zu ertragen.

 

KK

01/03/2018

Märzwanderung

Kurz und Knapp:

 

Gutes Wetter, kleine Wanderschar. 

Ausfall vieler wegen Krankheit und Urlaub.

Treffpunkt Schlierbach Bahnhof.

Über Auweg hoch zum Linsenteich.

Holzeinschlag versperrte den Weg.

Über Umwege durch Wald und Gestrüpp geirrt.

Ziel Waldhilsbach mit gewaltiger Verspätung erreicht.

Die Wartenden ( Eugen und Günter ) wollten gerade eine Suchaktion mit Polizeieinsatz starten.

Essen im "Röss'l" quer durch die Speisekarte.

Heimfahrt mit PKW.

Per pedes unmöglich!

KK

01/02/2018

Februarwanderung

Auf nach Schönau!

So das Motto der Februarwanderung, beginnend oben am Ende der " Glashütt ". Von hier aus marschierten wir über den Heidebuckelweg im Dutzend und in bester Kondition hoch zum Peterstaler Sportplatz, um von hier aus das Tagesziel in Angriff zu nehmen.

Über den Prinzensitz ging es dann abwärts zur Lindenhütte, von dort talabwärts weiter. 

Und siehe da, " in Schäna schneits " - die Weisheit unserer Altvorderen bewahrheitete sich umgehend. Keine Probleme bereitete der abgängige Weg, wenngleich sich die Truppe immer mehr auseinanderzog, denn marschieren und unterhalten zusammen gelingt nicht jedem. Aber dennoch; ohne Schwund erreichten wir die alte Hugenottenstadt.

Einkehr beim Italiener, bei Pizza und Riesenkoteletts, garniert mit Witz und bester Unterhaltung verrann die Zeit rasend schnell.

KK

04/01/2018

Wanderung ins Neue Jahr

Zum Start ins Wanderjahr 2018 zog es uns mal wieder in die Fremde, ins Hochgebirge nach Wilhelmsfeld. Bei ungünstiger stürmischer Wetterprognose machten sich doch immerhin 11 " Stück " auf den Weg vom Schriesheimer Hof bergauf am Sportplatz vorbei und über die Wilhelmsfelder Langlaufloipe dann bergab in Richtung Heiligkreuzsteinach.

Im flotten, knapp zweistündigem Marsch gelangten wir zur " Perle " des Steinachtales, durchquerten diese ohne Aufenthalt in Richtung Eiterbach.

Da galt es aber unterwegs den wasserüberfluteten Weg zu überqueren: Da zeigten sich die Herren der Schöpfung als wahre Kavaliere und trugen ihre Liebsten durch das Hindernis ( in einigen Fällen auch umgekehrt, wie einst die Weiber von Weinberg ). So erreichten wir ohne Schwund das Tagesziel, das Gasthaus zur Krone, um - wie dort Tradition - aus der Suppenschüssel wie zu Oma's Zeiten die heisse Vorspeise zu genießen.

Vergessen waren da die Differenzen in Bezug auf die Tischordnung: Die Damen wollten partout frontal zum Saal sitzen, auch in Kauf nehmend, immer in die vertrauten Gesichter zu schauen ( das Leben hat nun mal nicht nur Sonnenseiten... ).

Und dann die Gesprächsrunde: Reinhard Hoppe hätte seine helle Freude gehabt, denn unter dem Motto " wir blättern zurück " kamen teils unbekannte Geschichten aus der Ziegelhausener und Peterstaler Vergangenheit zutage.

 

So wussten die Steinbächer und Glashütter nichts vom sogenannten " Matratzenlager " , einem Nobelwohngebiet auf der Siedlung oberhalb des alten Friedhofs. Oder wo kamen die echten Glashütter her? Waren dies neben Begründern von Glashütten auch Nachkommen vom durchziehendem Volk? Hier gilt es noch weiter nachzuforschen.

Jedenfalls, voll mit neuem Wissen ging es dann bei einsetzendem Regen zurück nach Heiligkreuzsteinach, um von dort per ÖPNV wieder nach Hause zu gelangen.

KK

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